Lebkuchenhaus versüßt EBSW Adventsfeier

Das Gebäck aus Nüssen, Mandeln und Honig, verfeinert mit Gewürzen ferner Länder stand im Mittelpunkt der Feier des Evangelischen Blinden- und Sehbehindertendienst Württemberg e.V. (EBSW), Sektion des Dekanat Neuenbürg. Der Arnbacher Gemeindesaal war am Samstag, den 7. Dezember geschmückt im Zeichen von „Es war einmal...“ – das Märchen von „Hänsel und Gretel“ und der Befreiung des Lebkuchenhauses wurde von Hildegard Nied vorgelesen und auch mit Musik untermalt. Zwei Geschwisterpaare halfen dabei, den Anwesenden durch Gesang und mit Tast- und Geschmacksempfinden bestimmte Aktionen der Märchenkinder nachzuvollziehen.

Vergleichbar mit den Erlebnissen der beiden Kinder, machen auch wir weniger schöne jedoch auch erfreuliche Erfahrungen. Der Ausdruck „Es war einmal...“, so Pfarrer (i.R.) Schüssler in seiner Andacht, bekommt am Ende eines Jahres eine besondere Bedeutung: Wir blicken auf das Vergangene zurück. Es war trotz allem ein Stück von Gott geschenkter Zeit – daher sicherlich kein Märchen. Viele Lebensgeschichten in der Bibel berichten von gewöhnlichen Menschen mit außergewöhnlichem Vertrauen in Gott. Warum sollten wir deshalb nicht zuversichtlich nach vorne schauen können?

Zurück zum Lebkuchen, das Wort Lebkuchen stammt vermutlich vom lateinischen Wort libum, das Fladen oder auch Opferkuchen bedeutet. In diesen Kontext passte die Überreichung des detailgetreu gefertigten Kusperhäuschens an Frau Kratzer, die stellvertretend für die Gäste aus dem Seniorenzentrum Sonnhalde in Neuenbürg, das leckere Geschenk von Sigrid Becht mit Freude entgegennahm. Seit der letzten Veranstaltung des EBSW in Arnbach erweiterte die Delegation des Seniorenzentrum die EBSW Feier - eine besondere Verbindung wurde geknüpft.

 

Selbstverständlich freute man sich auch an Kaffee und Kuchen, Advents- und Weihnachtsliedern sowie Neuigkeiten von der EBSW Geschäftsführerin Ingrid Haag aus Backnang. Wer sich für Einzelheiten interessiert (z.B. Freizeiten, Begegnungen und Treffen oder gar für die neue Geschäftsstelle), möge in den aktuellen EBSW Rundbrief schauen. Sie bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten, insbesondere beim Ehepaar Becht und den etlichen engagierten Helfern, die mit Organisation und Einsatz wieder einmal zu einem erlebnisreichen Nachmittag beitrugen.