Himmelfahrt im Gräfenhäuser Pfarrgarten

Eine Feier der christlichen Zusammengehörigkeit

 

An Christi Himmelfahrt waren die Arnbacher zum Gottesdienst im Grünen um 10 Uhr nach Gräfenhausen eingeladen. Pfarrer Mathias Kraft begrüsste die Gottesdienstteilnehmer aus mehreren umliegenden Gemeinden, die sich zur diesjährigen Himmelfahrtsfeier im Pfarrgarten bei der Gräfenhäuser Kirche eingefunden hatten. Die Bänke, die auf der Wiese aufgestellt waren, sind letztendlich alle besetzt worden. "Regen macht schön”, fuhr Pfarrer Kraft fort, "also dürfen wir uns über Regentropfen freuen. Zudem wird der Gottesdienst auch noch zu unserer inneren Verschönerung und Erbauung als Christen beitragen.”

Mit Sicherheit hat der Regen seinen bedeutenden Teil zur grünen und blühenden Natur beigesteuert, was man vom Pfarrgarten aus nur bestätigen konnte.

 

Die evangelische Kirchengemeinde Birkenfeld war nicht nur zahlenmässig am Gottesdienst gut vertreten, sondern auch durch ihren Pfarrer, Karsten Hirt, repräsentiert, der die Predigt hielt und sich übrigens von einem kurzen Regenschauer nicht abhalten liess. In seiner Ansprache hob er die Wichtigkeit der Gemeinschaft unter Christen und den Umgang miteinander hervor. Nicht nur im Gottesdienst sollte man trotz möglicher Unterschiede und Differenzen miteinander auskommen. Unser Leib ist der Tempel des Heiligen Geistes (1. Kor. 6, 19), deshalb sollten wir genauso wie unserem Herrn Jesus (der uns diesen Tröster versprochen hat, Joh. 14, 16) auch im Alltag unseren Mitchristen gegenüber unsere Wertschätzung und Liebe offenbaren. Mit dem Tröster kommt kein anderer als Christus selber zu uns!

Ob es vor der Wiederkunft Christi eine vereinte, christliche Kirche bzw. ökumenische Gemeinschaft aller gläubigen Christen geben wird, ist fraglich. Eines steht jedenfalls fest, dass sich jeder selbst für Jesus entscheiden muss. Dieser sagte, dass es nur zwei Gruppen gibt (Lukas 11, 23): die Gruppe der Gläubigen, die an Jesus, seine Auferstehungstat und seinen Herrschaftsanspruch glaubt und im Gegensatz dazu die Gruppe der Ungläubigen, die Jesus nicht Ernst nimmt, sein Wiederkommen verleugnet und ihn sogar ablehnt.

 

Abschließend wies Pfarrer Kraft noch daraufhin, wie wunderbar es ist, wenn man in unbekannter Umgebung oder fremden Ländern auf Christen trifft. Trotz allen kulturellen, sozialen und sprachlichen Unterschieden und Hindernissen merkt man doch gleich, wenn man es mit Christen zu tun hat und fühlt sich dann zuhause.

 

Der Gräfenhäuser Posaunenchor unter der Leitung von Stefan Werner gestaltete den Gottesdienst in gewohnter, überzeugender musikalischer Weise mit.

 

Zu guter letzt sei noch erwähnt, dass der prozentuale Anteil der Arnbacher im Posaunenchor wesentlich höher lag als in der Teilnehmerzahl an der Himmelfahrtsfeier insgesamt. Ob es wohl am Wetter lag, muss offen bleiben. Dennoch war es eine feierliche Demonstration der christlichen Zusammengehörigkeit.