Neues Jahr:

          Glücksache?

 

Unter diesem Motto stand der Impulsgottesdienst am Neujahrstag in der Lutherkirche. Die maßgebliche Beteiligung der Konfirmanden führte zu einem willkommenen Zustrom von jungen Zuhörern.

Der Einsatz der Konfirmanden war bemerkenswert: so waren Tonaufnahmen zu hören, in denen sie Einkäufer auf der Wilhelmshöhe mit „Was macht Sie glücklich?“ oder „Wann waren Sie besonders glücklich?“ befragt haben; Bilder, die wir mit Glücksmomenten verbinden, wurden von ihnen ausgesucht und an die Wand projiziert und Redewendungen mit dem Wort „Glück“ als Inhalt vorgetragen. Was ist also Glück?

 

Den Wunsch nach Mehr in unserem Leben, wusste Michael Knöller anhand der biblischen Jahreslosung passend mit dem in der Einleitung Gehörten und Gesehenen in Zusammenhang zu bringen. Die dem Klagepsalm 73 entnommene Jahreslosung stellt einen Wendepunkt im Leben des Autors dieses Psalms dar. Er sah mit eigenen Augen wie schlüpfrig das Leben derer ist, die nicht auf Gott vertrauen. Genauso ist es mit vorübergehenden Glücksgefühlen. Wie können wir anhaltendes Glück und Freude erfahren? Der Psalmist gibt darauf eine klare Antwort in Vers 28 (Gott nahe zu sein ist mein Glück), die er uns ans Herz legen möchte. An der Schwelle des neuen Jahres wissen wir nicht, was an Schönem und Schwerem auf uns zukommen wird. Eines ist allerdings klar, Gott will uns nicht nur in Nöten durch seine Nähe trösten, sondern uns in guten wie in schlechten Zeiten beistehen.

Eine bildhafte Veranschaulichung der Jahreslosung gab Michael Knöller mit Hilfe der Grafik von Dorothee Krämer: wie die dargestellte Person haben wir die Wahl uns unter Gottes Licht - in seine Nähe - zu stellen oder uns in die dunklen Bereiche unserer Selbstgefälligkeit zurückzuziehen. Aber selbst da wird uns Jesus suchen, um zu finden, was verloren ist.

 

Vor dem abschließenden Segen bedankte sich Pfarrer Maisenbacher bei allen Beteiligten (auch für die musikalische Umrahmung seitens der Musikgruppe unter der Leitung von Julia Braun sowie für Stefan Werners Saxofon- und Orgelklänge) und lud zum Imbiss im Gemeindesaal ein.