23. März 2014 – 15 Arnbacher Jugendliche bekommen Gottes „OK“ zur Konfirmation

 

Auf den Tag genau vor 175 Jahren wurde in der Boston Morning Post das erste dokumentierte „OK“ gebraucht. Dass all correct nicht mit „AC“, sondern mit „OK“ abgekürzt wurde, lag am Stil jener Jahre, absichtlich Abkürzungen falscher Schreibungen („oll korrect“) zu verwenden.

Im Gegensatz dazu kommt uns Gottes „OK“ oder Segen unverfälscht entgegen, insbesondere auch dann, wenn wir – wie unsere Konfirmanden – vor einem neuen Lebensabschnitt stehen, der uns mit Entscheidungen und Alternativen konfrontiert. Aus eigener Erfahrung konnte Pfarrer Maisenbacher diesen Jugendlichen (sowie den Zuhörern in der dichtgedrängten Lutherkirche) bevorstehende Änderungen im Leben vor Augen führen: Was packt man in seinen Umzugskarton, wenn man zu neuen Gefilden aufbricht? Man sieht genau hin, prüft und sortiert aus. Im Gegensatz zu den Generationen der Eltern und Großeltern, hat der Jugendliche heute beim Übergang vom Kind zum Erwachsenen weit mehr Freiheit als früher – allerdings kann die Angebotsvielfalt auch eine große Belastung auf dem Weg zur Eigenverantwortung sein. Wie entscheidet man sich? Was nehmen die Konfirmanden von fast einem Jahr Unterricht mit?

Gott gibt uns in seinem Wort, das im Grunde ständig von Veränderungen und Aufbrüchen erzählt, Maßstäbe und Richtlinien für unsere Freiheit. Er möchte uns aus unseren Zwängen und Bürden befreien. Er geht sogar soweit, dass er uns zu seinen Kindern erklärt, uns mit offenen Armen entgegenkommt und uns zum Erbe der himmlischen Güter machen will.

Sowohl die Lieder während des Konfirmationsgottesdienstes als auch die Denksprüche, die sich die Konfirmanden selbst ausgesucht haben, brachten den Wunsch nach Vertrauen, Geborgenheit und Hilfe zum Ausdruck. Gott lässt sein Angesicht leuchten über Dir, Du bist „OK“, Du bist seine Schöpfung. Verlasse Dich auf die Wege, die Dir Gott weist, er hat Dich bei Deinem Namen gerufen – und nun wartet er auf Dich, dass Du Dich ihm anvertraust.