Sinn von Weihnachten vermittelt

 

 

Neuenbürg-Arnbach. Den Sinn von Weihnachten mit viel Herzenswärme bestens vermittelt haben die Kinder der Kinderkirche bei ihrem beeindruckenden Krippespiel am Heiligen Abend in der Arnbacher Lutherkirche. Stühle rücken war zu Beginn des Gottesdienstes angesagt, denn die Kinderkirche hat erneut viele Besucher angezogen. Pfarrer Traugott Maisenbacher brachte zum Ausdruck, dass „Weihnachten wahr wird, wenn einem das Herz aufgeht“. Und genau das war den Kindern mit der Aufführung der modernen Weihnachtsgeschichte eindrucksvoll gelungen. „Virtuell“ blickten „Jule und Marvin“ mit einen „Livestream“ über die „Homepage Bethlehem live.com“ nach Bethlehem. Moderiert wurde die Kinderkirche von Selina Ochner und Svenja Rayker. Großes geleistet haben neben dem Moderatoren-Duo auch die Mitarbeiter der Kinderkirche, allen voran Yvonne Maisenbacher, Gudrun Ochner und Carmen Werner, die sich auch das ganze Jahr über in lobenswerter Weise einbringen, bekräftigte Pfarrer Maisenbacher. Im Weihnachtspiel brachten die beiden Enkel ihrer „Oma“ gegenüber zum Ausdruck, dass das Singen von Tannenbaumliedern, alte Geschichten sind, denn sie leben in einer anderen Welt. Die reale Welt besteht für sie aus Computer.

Die „Oma“, dem neuzeitlichen Medium durchaus aufgeschlossen, wollte von ihren Enkeln wissen, was denn gerade in Bethlehem los ist. So wurde durch den „Livestream“ in Erfahrung gebracht, dass der Engel des Herrn zu den sich fürchtenden Schafhirten trat, denn die Klarheit des Herrn leuchtete um sie. Im Internet konnten „Jule, Marvin und ihre Oma“ mitverfolgen, dass auch die Heiligen drei Könige sich im Stall von Bethlehem einfanden. Die „Oma“ zeigte sich erfreut, denn obwohl sie mit ihren Enkeln in Arnbach weit weg von Bethlehem waren, war sie noch nie so nah bei Gott. Auch „Jule“ musste eingestehen, dass sie erst jetzt den Sinn von Weihnachten verstanden hat. Pfarrer Maisenbacher brachte zum Ausdruck, dass auch er gegoogelt hat, aber die Homepage nicht fand. „Um aber Vergebung zu erfahren, muss man nicht live dabei sein. Für die Botschaft bedarf es keinem Internet, sondern einem warmen Herz“, bekräftigte der Hausherr der Lutherkirche. Musikalisch umrahmt wurde die Weihnachtsgeschichte durch den Posaunenchor.

 

Pressetext und Fotos von Jürgen Keller