Am 28. April machten sich 55 unternehmungslustige Seniorinnen und Senioren aus Arnbach und Niebelsbach nach Althengstett auf den Weg. Nach kurzweiliger Fahrt mit fröhlichem Liedersingen kamen sie dort an und wurden von dem Vorsitzenden des Imkervereins, Manfred Nonnenmann, begrüßt. Er führte die Gruppe mit viel Sachverstand und Wissen durch den Bienenlehrpfad, bevor es anschließend zum Kaffeetrinken in das Vereinsheim ging. Die mitgebrachten Kuchen schmeckten wunderbar. Dank an die Bäckerinnen und die fleißigen Hände, die alles im Vereinsheim so einladend gerichtet hatten.

 

Manfred Nonnenmann, auch ein weithin bekannter Akkordeonspieler, motivierte die Ausflügler zum Mitsingen der von ihm umgedichteten Lieder auf bekannte Melodien. Bei dem anschließenden Diavortrag referierte er über die hochgeordnete Lebensweise, die Eigenschaften und die Fähigkeiten der Honigbienen, welche die Zuhörer staunen ließen und die überragende Bedeutung dieser Insekten für Natur und Menschen aufzeigten. Bienen (als auch andere Insekten) sind unentbehrlich, denn ungeachtet der technischen Fortentwicklung hängt die Landwirtschaft ausdrücklich von ihren Bestäubertätigkeiten ab.

Ein Bienenvolk, so führte er aus, hat eine Königin, im Wechsel zwischen Winter und Sommer 100 bis 500 Drohnen und 15000 bis 70000 Arbeiterinnen, die viele Arbeiten wahrnehmen, wie: Zellen putzen, Brut pflegen, Nektar und Honigtau sammeln und zu Honig verarbeiten, Feinde abwehren, Waben bauen und das richtige Raumklima herstellen. Allen Teilnehmern war nach dem Vortrag klar: Die Menschen brauchen die Bienen und die Bienen brauchen die Menschen.

 

Nach dem Abschluß in der Kapfenhardter Mühle kamen die Ausflügler wohlbehalten mit vielen Eindrücken und Informationen in Arnbach und Niebelsbach an, dankbar allen, die den Ausflug so gut vorbereitet und durchgeführt hatten.                                           Chr. Schüßler

Manfred Nonnenmann zeigt die erste Station des Bienenlehrpfads, das Wildbienenhotel (Foto: Frommann, Schwarzwälder Bote).