Weltgebetstag 2014

 

Ägypten: Wasserströme in der Wüste

 

Auch in diesem Jahr haben sich Arnbach und Niebelsbach wieder eingereiht in die lange Tradition des Weltgebetstages der Frauen. In ökumenischer Gemeinschaft haben wir am 7. März im Gemeindehaus in Arnbach Gottesdienst gefeiert. Wir haben uns eingereiht in die weltweite Gebetskette um Frieden und Freiheit, dieses Jahr nach der von ägyptischen Frauen erarbeiteten Liturgie. 60 Frauen haben sich einladen lassen, sich auf ein Land einzulassen, das in den letzten Jahren auf der ganzen Welt für Schlagzeilen sorgte. Der arabische Frühling hält die Welt in Atem. Themen wie Freiheit, Revolution, Frauenrechte, Religionen beschäftigen die Menschen wieder vermehrt.
Das Vorbereitungsteam hat versucht, die komplexe Lage zu veranschaulichen und dieses Land mit seiner uralten Geschichte vorzustellen. Schon der Eingangsbereich des Gemeindehauses stimmte mit der liebevollen Dekoration auf das Land ein; da gab es Wüste, Pyramiden und Kamele. Nach der Begrüßung und der aktuellen Information mit Bildern aus Ägypten haben Konfirmandinnen den Gottesdienst eröffnet. Das Thema „Wasserströme in der Wüste“ beschäftigte uns auf unterschiedliche Weise. Wir haben von der Samaritanerin am Brunnen (Joh.4,4-30) gehört und es auch in einem Anspiel gesehen, wie sie selbst von Jesus angesprochen wird und lebendiges Wasser empfängt und so befähigt wird, dieses Wasser auch weiterzugeben. Wir haben von vier ägyptischen Frauen aus unterschiedlichen Epochen gehört, wie sie ihr Land erlebten und erleben. Wir haben in Kleingruppen über unsere eigenen Wüstenzeiten nachgedacht und überlegt, wie wir uns gegenseitig durch Wüstenzeiten helfen können. Und wir haben gemeinsam mit Hilfe des Musikteams Lieder gesungen, die uns Mut gemacht haben, nicht aufzugeben, für uns und andere einzutreten und von Jesus als der Quelle des Lebens zu berichten. Am Ende des Abends durften wir exotische ägyptische Speisen probieren, die liebevoll von Arnbacher und Niebelsbacher Frauen zubereitet wurden. Am Stand des Weltladens konnten wir durch unseren Einkauf dazu beitra- gen, etwas auf dieser Welt zu verändern, damit es uns und anderen besser geht.